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Auf die Beleuchtung kommt es an

07 Dezember 2017

“Ein Haus ist nur bewohnbar, wenn es voller Licht und Luft ist“, wusste Le Corbusier schon 1923. Licht ist eng mit unserem Wohlbefinden verknüpft und eines der wirkungsvollsten Gestaltungsmittel überhaupt.

Je nach Kontrast, Lichtfarbe und Helligkeit entfaltet es ganz unterschiedliche Wirkungen. Licht hat die Fähigkeit, Räume zu verändern, die Wirkung von Farben zu verbessern und unsere Stimmung zu beeinflussen.

Am Beispiel eines Schlafzimmers möchten wir zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, einen Raum durch Licht zu inszenieren. Die Beleuchtung sollte an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden können. Es empfiehlt sich dimmbares Licht, das einerseits eine angenehme und erholsame Stimmung erzeugen kann, beim An- und Umziehen aber auch sehr hell eingestellt werden kann.

Die Einrichtung unseres Beispielzimmers setzt sich zusammen aus der komfortablen Boxspring-Bettanlage EVOLUTION SELECT, dem Beistelltisch DUO, einem Kleiderschrank aus dem Programm INDIO, einem Teppich aus der Serie PREMIUM COLLECTION – und vielen interessanten Beleuchtungsideen, die wir uns jetzt der Reihe nach ansehen.

Da wäre zunächst die dekorative Gruppe von Pendelleuchten über dem Beistelltisch. Leuchten, die von der Decke hängen, sind eine prima Alternative zur klassischen Nachttischlampe. Sie nehmen keinen Platz auf der Nachtkonsole ein und können nicht aus Versehen umgeworfen werden. Und der Materialeinsatz ist denkbar einfach: Kabel, Fassung, Birne – mehr brauchen diese Lampen nicht. 

In der beleuchteten Nische kommen zwei unterschiedliche Lichtquellen zum Einsatz. Die bauchige Tischleuchte zieht automatisch die Blicke auf sich. Für indirektes Akzentlicht sorgen die Einbau-Downlights. Sie setzen besondere Details und Sammlerstücke in Szene und sorgen gerade in der dunklen Jahreszeit für eine behagliche Atmosphäre.

Die Tischleuchte zaubert ein reizvolles Wechselspiel aus Licht und Schatten an die Wand. Zugleich stellt der Lampenschirm ein interessantes Designelement dar, welches den Raum zusätzlich aufwertet.

Der topmoderne Kleiderschrank ist an der Koffertür mit dezenten LED-Lichtbändern versehen, die für eine sanfte, einladende Beleuchtung sorgen und das hervortretende Schrankelement akzentuieren.

Die Stehleuchte sorgt für eine angenehme Lichtinsel und trägt dazu bei, dass der Raum abwechslungsreich und spannungsvoll beleuchtet wird. Erst der Wechsel aus hellen und schwächer beleuchteten Zonen ergibt ein behagliches Gesamtbild.

Nicht nur für die Schlafraumgestaltung gilt: Eine effektive und stimmungsvolle Beleuchtung basiert auf einer gekonnten Mischung aus Hintergrundbeleuchtung, Akzentlicht und Arbeits-Beleuchtung.

Hintergrundbeleuchtung

Unter Hintergrundbeleuchtung versteht man die dezente Ausleuchtung eines Raumes mit einer großflächigen Lichtquelle, beispielsweise einer Deckenlampe, Wandlampe oder einem Deckenfluter. Die Hintergrundbeleuchtung sollte weiches Licht erzeugen, kaum Schatten werfen und nicht blenden.

Akzentlicht

Akzentlicht dient dazu, bestimmte Einrichtungsgegenstände oder dekorative Details hervorzuheben. Diese Beleuchtung sollte allerdings nicht zu stark und auffällig sein, damit andere Teile des Raumes nicht zu weit in den Hintergrund treten.

Arbeitsbeleuchtung

Mit Arbeitslicht ist die gezielte Beleuchtung von Arbeitsplätzen wie Schreibtisch oder Küche gemeint. Bei kontrastreichem Licht können wir uns nachweislich besser konzentrieren, daher empfiehlt sich für die Beleuchtung des Arbeitsbereiches eine möglichst starke und genau ausgerichtete Lichtquelle.

Es macht einfach Spaß, Räume durch Licht zu inszenieren. Experimentieren Sie mit den vielen Möglichkeiten, die moderne Beleuchtungssysteme bieten!