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Wie wohnt eigentlich ein Motorsport-Profi?

11 Februar 2021


Geschwindigkeit, technische Perfektion, körperliche Höchstleistung – so sieht der Berufsalltag eines Rennprofis aus. Es geht bei jedem Training und bei jedem Rennen oft nur um die Verbesserung einer Zehntelsekunde. Musterring steht für individuelles Wohnen und das „sich zu Hause wohlfühlen“. Und so trifft bei dieser Zusammenarbeit Beschleunigung auf Entschleunigung: Denn seit zehn Jahren gehört Musterring zu den Sponsoren von Maximilian Götz. Zusammen gewannen sie schon Titel wie die ADAC GT Masters 2012 und das 24h Rennen von Spa Francorchamps 2013, wurden Europameister in der Blancpain Sprint Serie 2014 sowie Vizemeister in der inoffiziellen Weltmeisterschaft Intercontinental GT Challenge 2019.


Dem 34jährigen ist es wichtig, zu Hause einen Gang zurückschalten zu können. Länger suchte er nach der perfekten Wohnung, bis er sich entschied, einfach selbst zu bauen. Er fand ein Grundstück direkt im mittelfränkischen Uffenheim und plante ein Mehrfamilienhaus, in dem er und sein Bruder die zwei Penthäuser bewohnen. Bei der Einrichtung war klar: Die wird mit dem langjährigen Partner Musterring realisiert. Küche, Ess- und Wohnzimmer, Schlafzimmer sowie der Außenbereich – Maximilian Götz und Musterring arbeiteten bei der Gestaltung Hand in Hand. Beim Shooting kurz nach dem Einzug durften wir die Wohnung dann das erste Mal fertig eingerichtet sehen – und: Wir waren begeistert! Dass Licht und Helligkeit ein elementarer Bestandteil der Wohnung sind, sieht man auf den ersten Blick. Warum Maximilian aber nahezu paradiesisch wohnt und was er an seiner neuen Einrichtung liebt, verrät er uns im Interview.



Lieber Maximilian, was für eine tolle Wohnung! Was war dir bei der Gestaltung wichtig?

Ich habe lange nach einer Wohnung gesucht, aber nichts passte zu meinen Vorstellungen und ich wollte keine Kompromisse eingehen. Deshalb sah ich mich dann nach einem Grundstück um – und fand es hier in Uffenheim. Mir war relativ schnell klar, wie meine Wohnung aussehen soll, damit Größe und Aufteilung zu meinen aktuellen Bedürfnissen passen. Vor allem aber war mir Licht wichtig, weshalb ich natürlich oben ins Penthouse ziehen wollte und bodentiefe Fenster und Türen zur Terrasse habe, um aus dem Wohnzimmer bzw. der Küche in die Ferne zu schauen – direkt ins Grüne und über die Weite der Felder. Neben Licht ist mir auch die Verwendung von Echtholz für die Möbel, das Bad und den Boden sehr wichtig. Gewissermaßen hole ich mir dadurch die Natur in die Wohnung. Der Wunsch kommt sicherlich durch meinen Beruf als Rennfahrer, der höchste technische Präzision fordert. In meinem Privatleben suche ich den Ausgleich zur Fahrerkabine – nämlich Natürlichkeit, Ruhe, Weitblick.

Bei der Planung war mir aber nicht nur der Blick nach Draußen, sondern auch die Möglichkeiten des Draußen seins wichtig! Es gibt in vielen Räumen Schiebetüren, die ich einfach öffnen kann und somit das Gefühl habe, draußen zu kochen oder zu essen. Für die Terrasse habe ich zwei Bereiche geplant: Den Lounge-Bereich mit Südausrichtung sowie den Outdoor-Essbereich mit Abendsonne.

Und jetzt wohnst du buchstäblich im Paradies?
Das kann man so sagen! Mein Hausprojekt nannte ich „Wohnen mit Paradies Blick“ – denn man schaut von der Nordwestseite auf das „Bullenheimer Paradies“, welches Namensgeber für das „Weinparadies Franken“ ist.


Hat dir jemand bei der Einrichtungsplanung geholfen?
Musterring ist seit zehn Jahren im Rennsport einer meiner wichtigsten Sponsoren: Ich bin der Profi am Steuer, Musterring der Profi für den Wohnbereich –– da wurde es Zeit, dass wir die Partnerschaft auf mein Privatleben ausweiten. Es war ein richtig gutes Teamwork: Ich brachte meine Wünsche und Vorstellungen ein und wurde toll vom Musterring Team beraten.


Dann fangen wir mal so an: Was brauchst du, um sich zu Hause zu fühlen?
Licht! Dank der großen Fenster kann ich vom Wohnzimmer aus in die Ferne schauen: Ich kann Tiere beobachten, aber auch sehen, wie sich das Wetter verändert. Da brauche ich fast keinen Fernseher mehr – das hat etwas sehr Entspannendes und Entschleunigendes für mich. Was viele nicht wissen: Als Rennfahrer bist du 200 Tage im Jahr unterwegs! Wenn ich nach Hause komme, möchte ich meine Ruhe – das ist für mich der pure Luxus.

Welches ist dein neues Lieblingsmöbelstück?
Darf ich die Küche nennen? Das ist natürlich eher ein Raum, aber zusammen mit dem Wohnzimmer halte ich mich hier sehr gern auf, relaxe auf meiner Couch und genieße den Ausblick. Was ich noch liebe, ist mein neues Bett Delphi! Das ist perfekt! Muss es auch sein, da ich die wenigen Nächte zu Hause optimal liegen will, um mich von der Arbeit und den Reisen auszuruhen.


Ihr Bett hast du ganz besonders mit Holz eingefasst bzw. umbaut – wie bist du auf die Idee gekommen?

Das habe ich im Urlaub gesehen und fand es so kuschelig und urgemütlich. Wenn ich mal weiter in den Süden ziehen würde, dann unbedingt in die Berge – und mein Schlafzimmer bekommt durch diesen Rahmen ein gewisses Hütten-Feeling. Das Holz stammt übrigens aus einer Scheune in Österreich.


Was war dir bei den Outdoormöbeln wichtig?

Stylishes Aussehen und Bequemlichkeit! Damit punktet nicht nur mein Loungesofa, auf dem ich übrigens schon im Sommer geschlafen habe, auch die Stühle sind wahnsinnig bequem. Und mit der Sitzbank schaffe ich – typisch bayrisch – so eine Art Biergartencharakter. Das finde ich super, um mit meinen Jungs draußen eine zünftige Brotzeit zu genießen.


Gibt es jemanden, der dich beim Einrichten inspiriert?

Meine Mutter: Sie hat ein Deko-Faible. Ich bin in einem Haushalt aufgewachsen, wo viele Wohnzeitschriften gelesen und sehr oft umgestaltet wurde – nämlich so um die zehnmal im Jahr! Das wird es bei mir vermutlich nicht geben, aber ich mache mir schon viele Gedanken – ich möchte Farben einsetzen, die die Natur widerspiegeln, Grüntöne, Braun, nichts Glänzendes …

Das zieht sich ja tatsächlich als roter Faden durch Ihre Einrichtung – alles hat eine matte Oberfläche, oder?

Ja, das stimmt: Ob schwarze Leuchten oder weiße Badkeramik – es sollte alles matt sein. Insbesondere bei der Badkeramik ist die Auswahl dann nicht mehr ganz so groß. Auch meine Küche, die Stühle und der Couchtisch haben matte Fronten.


Wie du eben sagtest, bist du die meiste Zeit des Jahres unterwegs. Wenn du also nach einer längeren beruflichen Reise nach Hause kommen, was machst du dann als Erstes?

Erstmal auf mein Sofa! Und nicht den Fernseher an-, sondern die Fenster aufmachen und runterkommen. Einfach genießen, dass ich zu Hause bin. Als ich eingezogen bin, habe ich mich mit einem Glas Wein in jedes Zimmer gesetzt und es auf mich wirken lassen. Was macht der Raum mit mir, ist es so, wie ich es mir vorgestellt habe?


Und?

Ja – und ich freue mich jedes Mal, wenn ich heimkomme! Es ist ruhig und entspannt. Es fühlt sich einfach richtig gut an, ich kann hier abschalten.

Sitzt du mit Freunden lieber auf der Couch oder am Esstisch?

Am Esstisch. Da ist/begegnet man sich auf einer Ebene und kann sich in die Augen schauen. Das funktioniert mit meinem neuen ausziehbaren Esstisch PINERO übrigens auch wunderbar mit 12 Personen.

Kochen oder Essen bestellen?
Kochen natürlich! Rumpsteak, Lachs, Salate – am liebsten serviere ich alles gleichzeitig. Geht’s nicht, gibt’s nicht.

Was darf in deinem Kühlschrank nicht fehlen?
Getränke, denn ich komme auch mal ohne Essen aus. Ich bin kein großer Einkaufsplaner, gehe eher spontan los. Dabei muss ich als Profisportler schon auf meine Ernährung achten – aber im Notfall gucke ich, was ich mir noch die Woche erlauben kann, das darf auch ein Schokoriegel sein.


Fit bleiben in den eigenen vier Wänden. Hast du Tipps, wie man zu Hause am besten Sport treibt?

Ich nutze tatsächlich manchmal das Sofa fürs Bauchtraining, lege meine Beine auf dem Sofa ab und mache Liegestütze. Ich muss mir immer wieder, etwas Neues einfallen lassen – denn den inneren Schweinehund kenne auch ich, obwohl ich seit 20 Jahren hart trainiere. Im Sommer ist das leichter: Da rolle ich auf der Terrasse oft morgens meine Matte aus und mache dort Sport.

Was gefällt dir an der umlaufenden Terrasse besonders?
Dass ich in meiner Wohnung von jedem Raum auf die Terrasse gehen kann – vom Gästezimmer nebenan, Ankleidezimmer, Büro, Schlafzimmer, Wohnzimmer und von der Küche. Das war mir bei der Gestaltung sehr wichtig. Viele möchten den Balkon oder die Terrasse gen Süden, haben dann aber abends keine Sonne. Ich habe den Luxus mich tagsüber und abends in die Sonne oder in den Schatten setzen zu können. Nichts ist schöner, als am Abend zu beobachten, wie die Sonne über den Feldern untergeht.

Jetzt mal zu deinem ungewöhnlichen Gästebad. Dunkle Farben, unzählige Leuchten an der Decke und ein ganz besonderer Waschtisch …
Ja, meine Familie besitzt ein Waldstück und zur Waldpflege müssen auch regelmäßig Bäume gefällt werden. Zum Beispiel auch Eichen, aus deren Stämme wir dann massive Bretter geschnitten haben. Diese lagerten dann einige Jahre in einer Scheune, weil ich noch nicht wusste, was ich mit ihnen machen will. Mir war aber immer klar: Wenn ich mal baue, dann kommen die zum Einsatz. Dann bin ich auf die Idee gekommen, diese als Unterbau für den Waschtisch im Gäste- wie auch im Masterbad zu nutzen. Ich habe dann noch einen besonderen Fuß bei einem Alteisen-Händler gefunden. Den Kontrast zwischen dem Metallgestell, der Waschtischplatte aus Eiche und dem natürlich matt-schwarzen Keramikwaschbecken – das finde ich faszinierend.




Eine letzte Frage: Du arbeitest als Rennsportler mit mehreren Marken zusammen. Wie kam es damals überhaupt zu der Zusammenarbeit mit Musterring?

Vor rund zehn Jahren ist Musterring auf mich zugekommen. Wir haben uns kennengelernt und festgestellt, dass für uns die gleichen Werte zählen. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass man als Partner – ob privat oder im professionellen Sponsoring – zusammenhält. Denn es gibt immer gute und schlechte Phasen und auch dann muss man an einem Strang ziehen. Mit Musterring habe ich genau so einen Partner gefunden. Da bin ich sehr stolz drauf. Es gibt auch mal Niederlagen, aber dafür feiert man die Erfolge wie den dritten Platz bei einem 12-Stunden-Rennen im Australien Bathurst umso mehr.

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