Wohntrends

Homeoffice: Flexibles Arbeiten als neuer Lifestyle

10 August 2020

Das Arbeiten im Homeoffice ist ein neuer Megatrend! Okay, ganz so neu nun auch wieder nicht, denn für viele Selbstständige und Freelancer ist das Homeoffice seit langem eine vertraute Arbeitsweise. Doch im Zuge der Corona-Krise wurde das Homeoffice zu einem echten Massenphänomen. Und damit zu einem spannenden neuen Lifestyle mit besonderen Herausforderungen!

Wir zeigen, wie der eigene Lebensstil perfekt an die neue Arbeitsweise angepasst werden kann. Das beginnt mit der Einrichtung vom Homeoffice ganz nach den eigenen Anforderungen und Vorstellungen. Aber auch Lifestyle-Aspekte wie Gesundheit, Fitness und Kleidung nehmen wir unter die Lupe. Für uns steht fest: Das Homeoffice ist nicht bloß eine krisenbedingte Randerscheinung.  Es stellt eine zukunftsweisende Form der Arbeitsorganisation dar, die immer mehr Menschen erreichen wird!


Welcher Homeoffice-Typ bin ich?

Beginnen wir mit der wohl schwierigsten Frage – wie gestaltet man ein Homeoffice, das voll und ganz den eigenen Bedürfnissen entsprechen soll? Reicht eine kleinere Schreibfläche oder soll es ein großes, repräsentatives Büro sein? Unser Tipp: Mit Systemmöbeln können von klein bis groß ganz unterschiedliche Lösungen realisiert werden, die sich perfekt in die Wohneinrichtung einfügen.

Wie wäre es mit einem stylischen Homeoffice mit geringem Platzbedarf? Eine Schreibtischplatte mit Blende, ergänzt um Regalelemente, ist für viele Arbeiten völlig ausreichend. Für zusätzlichen Stauraum stellen Schubladen die perfekte Lösung dar, die sich zudem geschickt in komplexere Regalwände integrieren lassen.


Aber auch eine Kombination aus separatem Schreibtisch und Rollcontainer, wie es in konventionellen Büros üblich ist, lässt sich mit vielen Systemmöbeln problemlos realisieren. Mehrere Schreibtische können oft auch zu größeren Einheiten zusammengefasst werden. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass Kabelführungen und -durchlässe vorhanden sind, damit beim Anschluss der Geräte kein Kabelsalat entsteht.

Neben funktionalen Aspekten zählen natürlich auch die optischen Qualitäten eine große Rolle. Frische Farben und Formen lassen das Homeoffice zu einer modernen Lifestylezone werden, in der gerne viele Stunden des Tages verbracht werden.


Natürlich beschränkt sich ein häuslicher Arbeitsplatz nicht notwendigerweise auf Schreibtisch, Rollcontainer und Stuhl. Wenn es die räumlichen Gegebenheiten zulassen, ist die moderne Version eines „Herrenzimmers“ auch eine gute Möglichkeit. Der Begriff „Herrenzimmer“ bezeichnete ursprünglich einen Wohnraum, in welchen sich die Männer zurückzogen, um edle Zigarren und teuren Whiskey zu genießen. Heute ist damit in der Regel ein mit wandfüllenden Bücherschränken versehener Arbeitsraum gemeint. Womit wir in der Königsklasse des Homeoffice angekommen wären: ein repräsentatives Büro mit angeschlossener Bibliothek. Funktioniert übrigens genauso gut als „Damenzimmer“!

...und was ziehe ich nun im Homeoffice an?

Einen Dresscode gibt es im Homeoffice natürlich nicht, aber im Schlabberlook oder gar Schlafanzug sollte man besser nicht antreten. Und diese Regel gilt nicht nur für Videokonferenzen! Selbst wenn man völlig unbeobachtet ist, empfiehlt es sich, Wert auf ein angemessenes Outfit zu legen. Warum? Weil das äußere Erscheinungsbild automatisch auch nach innen wirkt!

Studien belegen tatsächlich: Gute Kleidung erhöht die Konzentration und wirkt leistungssteigernd. Der legendäre Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki trug stets Anzug und Krawatte, wenn er Bücher las (oder Verrisse schrieb). Bequeme, sportlich-elegante Kleidung reicht aber völlig aus.

 

Wie bleibe ich im Homeoffice fit und gesund?

Viele Büroangestellte blicken neidvoll auf Kollegen, die zu Hause arbeiten, und halten das Homeoffice für einen Ort des „Nichtstuns“. Die Wirklichkeit sieht jedoch ganz anders aus. Eine Studie der Internationalen Arbeitsorganisation IAO zeigt, dass Menschen, die zuhause statt im Büro arbeiten, produktiver sind, aber auch häufiger an Stress und Schlafmangel leiden!

Dem lässt sich aber entgegenwirken. Um fit zu bleiben, empfehlen wir folgende Regeln:

  • Achten Sie auf regelmäßige Pausen
  • Nutzen Sie aktive Pausen für Bewegung (z.B. kleine Spaziergänge oder einfache Dehn- und
    Lockerungsübungen)
  • Machen Sie aber auch reine Entspannungspausen, die Sie beispielsweise für Meditation verwenden können.
  • Ein kurzer Mittagsschlaf (Power-Nap) hält zusätzlich fit.
  • Ernähren Sie sich gesund (Vollkornprodukte, viel Obst und Gemüse).
  • Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten möglichst nicht am Arbeitsplatz ein!
  • Feierabend bedeutet: PC und vor allem den inneren Motor abschalten.