Polster

Hier finden Sie Ihren Lieblingsplatz!

Ab aufs Sofa! Nirgendwo lässt sich der Feierabend so wunderbar genießen wie hier. Ob allein, zu zweit, mit der Familie oder Freunden – eine bequeme Couch ist einfach der ideale Rückzugsort für erholsame Stunden. Das Sofa ist nicht nur das Lieblingsmöbel der Deutschen, es ist auch in ganz unterschiedlichen Formen, Farben, Materialien und Größen erhältlich. Damit Sie angesichts der vielen Möglichkeiten nicht den Überblick verlieren, haben wir einen Ratgeber mit zahlreichen Infos und Tipps erstellt.

Welche Sofaarten und -größen gibt es?

Sofas können ganz unterschiedliche Erscheinungsformen annehmen. Die wohl einfachste Variante ist der 2-Sitzer. Er stellt gerade für kleine Räume, beispielsweise in Single-Wohnungen, oft die beste Lösung dar. Wenn die Couch als Familiensofa gedacht ist, empfiehlt sich eher ein 3-Sitzer. Es gibt auch Zwischenformen wie den 2,5-Sitzer.

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Extrabreite Sofas mit vier oder fünf Sitzeinheiten werden unter dem Begriff Big Sofa zusammengefasst. Welche Couchbreite für Sie am sinnvollsten ist, hängt vor allem von zwei Faktoren ab: den räumlichen Gegebenheiten und der Anzahl an Personen, die auf dem Polstermöbel Platz finden sollen.

Als Richtwert gilt: Jeder Person sollte eine Sitzbreite von ungefähr 60 cm zur Verfügung stehen. Bei der Berechnung der Sofa-Stellfläche müssen natürlich zusätzlich die Arm- und Rückenlehnen berücksichtigt werden. Auch hinsichtlich der Sitzhöhe und -tiefe gibt es Orientierungsgrößen: Üblich ist eine Sitzhöhe zwischen 43 und 45 cm sowie eine Sitztiefe um 55 cm, es sind aber auch größere Abweichungen von diesen Durchschnittswerten möglich. Die Körpermaße der Nutzer spielen bei der Auswahl der Couch natürlich eine entscheidende Rolle.

Je höher der Sitz, desto leichter fällt das Aufstehen. Daher ist älteren Personen ein „tiefergelegtes“ Sofa nicht unbedingt zu empfehlen. Sitzhöhen unter 43 cm sind eher bei modernen, kubisch geformten Garnituren üblich, Werte darüber finden sich oft bei klassischen Sofas.

L-förmige Ecksofas nutzen den Raum geschickt aus und eignen sich hervorragend für Gesprächsrunden, da sich alle Gäste im Blick haben. Außerdem bieten sie die Möglichkeit, beim Fernsehen oder Lesen bequem die Beine auszustrecken.

In den meisten größeren Wohnzimmern steht nicht nur ein Sofa, sondern eine mehrteilige Polstergarnitur. Für die Zusammensetzung bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Beispielsweise lassen sich zwei Sofas miteinander kombinieren, indem sie über Eck oder gegenüber voneinander platziert werden. Eine einzelne Couch kann auch durch einen oder mehrere Sessel ergänzt werden. Ebenfalls beliebt ist die klassische Kombination aus Dreisitzer, Zweisitzer und Sessel („3-2-1“).

Bei Couchgarnituren sind die einzelnen Elemente optisch aufeinander abgestimmt und bilden so eine harmonische Einheit. Aber natürlich können auch gezielte Stilbrüche reizvoll erscheinen: Ein modernes Sofa lässt sich beispielsweise prima mit einem traditionellen Schaukelstuhl kombinieren.

Wohnlandschaften bzw. Sofalandschaften stellen in puncto Geräumigkeit und Großzügigkeit die Königsklasse unter den Polstermöbeln dar. Die einzelnen Sitzelemente sind hierbei miteinander verbunden und bilden so ein durchgehend gepolstertes, in der Regel U-förmiges Kuschelparadies – eine perfekte Lösung für große Familien.

Ganz wichtig: Mit unseren umfangreichen Polstersystemen können Sie Ihr Traumsofa frei konfigurieren, vom 2-Sitzer bis zur raumfüllenden Wohnlandschaft. Die Programme sind derart flexibel, dass sie exakt an Ihre Bedürfnisse und räumlichen Voraussetzungen angepasst werden können. Aus einer Fülle an Bausteinen wählen Sie einfach die für Sie passenden Elemente – fertig ist der neue Lieblingsplatz.

Schlafsofas sind eine weitere interessante Couchvariante. Tagsüber unterscheiden sie sich kaum von anderen Sofas. Abends jedoch lassen sie sich mit wenigen Handgriffen in eine großzügige Liegefläche verwandeln, die Übernachtungsgästen ausreichend Platz bietet – eine clevere Lösung für kleinere Apartments mit geringem Platzangebot.

Es gibt noch weitere Möglichkeiten, Sitzen und Liegen geschickt miteinander zu kombinieren. Bei der traditionsreichen Ottomane handelt es sich um eine sofaähnliche Sitzbank, bei der die Rückenlehne nicht über die gesamte Längsseite geführt wird und an deren freiem Ende sich keine Armlehne befindet.

Unter einer Chaiselongue versteht man ein niedriges Ruhe- oder Tagebett mit erhöhtem Kopfende und einheitlichem Bezug. Neben der französischen Bezeichnung hat sich für moderne Lösungen auch der Begriff Longchair etabliert, manchmal wird auch die Bezeichnung Canapé als Synonym verwendet. Einige unserer Polstersysteme bieten komfortable Longchairvarianten, die so breit ausfallen können, dass der Platz locker für zwei Personen reicht.

Die Récamiere ging aus der Chaiselongue hervor und verdankt ihren Namen der Schriftstellerin Julie Récamier, die sich einst auf einem solchen Möbelstück porträtieren ließ. Heute wird die Récamiere als ein kombiniertes Sitz- und Liegemöbel definiert, das keine komplette Rückenlehne oder keine vollständigen Seitenlehnen aufweist.

Sie sehen: Es gibt eine Fülle von Sofavarianten. Da Produktfotos kaum ausreichen, um sämtliche Gestaltungsmöglichkeiten zu verdeutlichen, empfehlen wir, bei der Suche nach ihrem Traumsofa immer auch einen Blick in die Typenlisten zu werfen. Sämtliche Preis- und Typenlisten unserer Sofas stehen Ihnen downloadfähig zur Verfügung.

Welche Sofabezüge bieten sich an?

Am gefragtesten sind Sofas mit einem Stoff- oder Lederbezug.

Stoffe bieten eine angenehme Haptik und sind in vielen trendigen Farben erhältlich. Wer es besonders kuschelig mag, kann sich bei einigen Programmen auch für Samt entscheiden. Mikrofaser ist ein Oberbegriff für Stoffe mit extrem dünnen Fäden.

Dieses Material ist besonders formbeständig und strapazierfähig, außerdem bildet es keine Fusseln.

Ledersofas wirken ausgesprochen edel und wertig. Je nach Bearbeitung kann das Leder ganz spezifische Eigenschaften aufweisen. Beim Anilinleder beispielsweise handelt es sich um offenporiges Glattleder ohne Farbschicht. Es fühlt sich daher sehr weich und warm an, auch kommen Naturmerkmale wie Vernarbungen oder Hautfalten perfekt zur Geltung. Allerdings bleicht es schneller aus und neigt zur Bildung von Patina. Gedecktes Leder dagegen ist mit einer Pigmentschicht versehen und dadurch weniger empfindlich. Dafür fühlt es sich etwas kälter und fester an als Anilinleder, Naturmerkmale sind kaum oder gar nicht sichtbar.

Detaillierte Erläuterungen zu den Unterschieden zwischen den Lederarten finden sie in unseren FAQs (Rubrik „Leder“): (https://www.musterring.com/de-DE/infocenter/faq-haeufig-gestellte-fragen/).

Unsere Handelspartner halten außerdem Stoff- und Ledermuster bereit, um Ihnen je Modell einen Überblick über die verfügbaren Ausführungen zu ermöglichen.

Für die optische Anmutung eines Sofas spielt auch die Naht eine wichtige Rolle. Besonders dezent und elegant wirkt eine Kappnaht, die farblich an den Bezug angeglichen wird. Eine Doppelnaht fällt stärker ins Auge und ist vor allem bei Ledergarnituren sehr beliebt. Besonders ausdrucksstark ist die Kontrastnaht, da sich der Faden hierbei deutlich von der Farbe des Bezugs absetzt. Welche Variante die beste ist? Das entscheidet allein Ihr Geschmack!

Was ist bei der Reinigung und Pflege zu beachten?

Wer lange Freude an seinen Polstermöbeln haben möchte, sollte sie regelmäßig pflegen. Nicht mit irgendwelchen Hausmittelchen, sondern mit dermatologisch getesteten, gesundheitlich unbedenklichen Pflegeprodukten, die exakt auf das Bezugsmaterial abgestimmt sind.

Musterring hat ein ganzes Sortiment an Pflegemitteln entwickelt, die bei unseren Handelspartnern bezogen oder unter www.musterring-care.com bestellt werden können. Doch welches Mittel eignet sich für welches Sofaprogramm? Eine gute Orientierung bieten die neu entwickelten, 4-stelligen Zuordnungscodes. Für jedes Sofa-Modell wird in der Preis- und Typenliste der Code für das passende Pflegemittel angegeben. Auf der oben genannten Website können Sie dieses Pflegeprodukt ganz einfach anhand dieser Nummer auswählen, außerdem ist der Code rechts oben auf den Pflegemittel-Packungen zu finden.

Verschmutzungen können Sie bei Stoffbezügen durch regelmäßiges Absaugen entfernen. Nutzen Sie hierfür bei geringer Saugleistung einen herkömmlichen Staubsauger mit Polsterdüse. Bei Velours- und Flachgewebe sollten Sie unbedingt eine Düse mit weichen Borsten verwenden und in Strichrichtung arbeiten.

Anschließend können Sie den Stoff mit einer weichen Bürste abbürsten. Ab und zu sollte der Bezug auch mit einem feuchten Ledertuch abgewischt werden.

Ganz wichtig: Tupfen Sie verschüttete Flüssigkeiten mit einem saugfähigen Küchenpapier oder Tuch vorsichtig ab, verreiben Sie die Flecken aber unter keinen Umständen!

Bei Ledersofas richtet sich die Pflege und Reinigung nach der Art des Leders. Detaillierte Informationen hierzu (auch zur Behandlung von Stoffbezügen) finden Sie in unseren FAQs: (https://www.musterring.com/de-DE/infocenter/faq-haeufig-gestellte-fragen/).

Welche Sitzkomfort-Varianten gibt es?

In den Sitzen können unterschiedliche Polsterungsmaterialien und -systeme zum Einsatz kommen, beispielsweise hochwertiger KaltschaumFederkern oder Boxspring. Während Schaumstoff besonders elastisch ist, sorgt Federkern beim Sitzen für einen größeren Widerstand.

Die meisten Sofas sind in zwei oder drei unterschiedlichen Härtegraden verfügbar. So können Sie den Polsterkomfort auswählen, der am besten zu Ihnen passt: Während der eine gerne sanft in seine Couch hineinsinkt, sitzt der andere lieber etwas härter.

Bei softeren Lösungen ist auch der Bezug nicht ganz so straff gespannt. Daher können sich schnell Wellen, Falten und Sitzmulden bilden. Dies ist natürlich nicht als Mangel anzusehen. Im Gegenteil: Eine betont legere Optik gilt längst als Zeichen lässiger Gemütlichkeit und liegt absolut im Trend!

Welche Komfort-Funktionen sind verfügbar?

Immer mehr Sofas können optional mit manuellen oder motorischen Funktionen versehen werden – sofern diese nicht sogar zum Standard gehören.

Mit verstellbaren Armlehnenflexiblen Kopfteilen oder einer praktischen Sitztiefenverstellung lässt sich das Sofa auf unterschiedliche Nutzer oder Nutzungssituationen einstellen.

Relaxfunktionen ermöglichen einen stufenlosen Übergang vom Sitzen zum Liegen. Während sich die Rückenlehne beim Verstellen sanft nach hinten neigt, bewegt sich das Fußteil nach oben. Bei unseren Sofas werden ausschließlich Wall-Free- bzw. Wall-away-Beschläge eingesetzt. Beim Zurückneigen ist also nicht zu befürchten, dass die Rückenlehne mit der Wand kollidiert.

Eine weitere Möglichkeit, das Sofa in eine Liege zu verwandeln, bietet die Querschläferfunktion. Hierbei handelt es sich um eine nach vorn ausziehbare Liegefläche, die unterhalb der Sitze auf ihren Einsatz wartet.

Einige unserer Sofas verfügen sogar über eine Sitzheizung – ideal für die kalte Jahreszeit. Nach 10 Minuten schaltet sich die Heizung automatisch ab.

Auch viele Einzelsessel lassen sich mit intelligenten Extras wie etwa einer Relaxfunktion oder Aufstehhilfe ausstatten.

Überlegen Sie sich vor einer Neuanschaffung gut, mit welcher Ausstattung Sie den Komfort optimieren möchten. Zwar ist nicht jede technische Raffinesse ein Muss, aber für die meisten gilt: Ist man sie erst einmal gewohnt, möchte man nie mehr auf sie verzichten!

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